Digitaler Zwilling, virtuelle Inbetriebnahme :

In fortschrittlichen Industriebetrieben werden parallel zu den realen Produktionsanlagen virtuelle Abbilder erstellt, sogenannte digitale Zwillinge.

Bei Aufbau der Anlage wird die Programmierung aller Rechenebenen (von SPS bis Leitrechner) parallel zur realen Montage am digitalen Zwilling durchgeführt, so daß im Idealfall bei Fertigstellung der maschinenbautechnischen Arbeiten die Anlagenprogrammierung nicht erst beginnt, sondern gleichzeitig abgeschlossen ist. Die virtuelle Inbetriebname hat dann schon stattgefunden.

(Man hat hierfür früher oft sogar große Anlagenmodelle aus Fischertechnik oder ähnlich gebaut, um die Softwareentwicklung zeiltich von der Fertigstellung der Anlage zu entkoppeln)

Über den gesamten Lebenszyklus der Anlage werden Weiterentwicklung, Prozessoptimierung usw. zunächst virtuell am digitalen Zwilling durchgeführt, und dann bei Erfolg einfach auf die laufende Anlage übertragen.

 

Digitaler Zwilling der Modellfabrik der tsm :

OPCua Kommunikation mit den virtuellen SPS-Steuerungen
TCP-Socket Kommunikation mit dem RFID-Controller und den Antennen
XML-REST Kommunikation mit der ERP-Datenbank (Stückliste)

Nach Entwicklung der Leitskripten wird nur die Klassenbibliothek gegen die Version mit Zugriff auf die reale Anlage getauscht (tsmLib), alle Funktionen sind 100% kompatibel.

 

 

Grauenhafte Qualität, aber man sieht das Wesentliche : Bildschirmfilm

 

 

 Entwicklung von Anlagensoftware :